Wenn feste Nahrung nicht mehr in ausreichender Menge zugeführt wird, kann Trinknahrung helfen, dieses Defizit auszugleichen. Trinknahrung kann wie normale Nahrung über den Mund aufgenommen, geschluckt und verdaut werden. Trinknahrung ist eine geschmacklich abgerundete flüssige Nahrung und enthält alle Nährstoffe wie Kohlenhydrate, Fette, Eiweiße, Mineralien, Vitamine und Spurenelemente. Trinknahrungen sind bilanziert. Das heißt: Sie enthalten alle Nährstoffe, die der Körper braucht, in genau der richtigen Menge. Deshalb können sie zusätzlich zum normalen Essen getrunken oder gegessen werden, sind aber auch als alleinige Nahrungsquelle geeignet.

Trinknahrung ist – neben der Sondennahrung – auch eine Form der enteralen Ernährung. Das bedeutet, dass die Nahrung in den Magen und Darm geleitet wird (von Enteron, griechisch für Darm). 

Erfahren Sie hier, warum Trinknahrung für viele Menschen so wichtig ist.

In vielen Untersuchungen wurde herausgefunden, dass Patienten, die bei nicht ausreichender normaler Ernährung täglich Trinknahrung zu sich nehmen und damit die Energie- und Nährstoffzufuhr steigern, ihren Ernährungszustand verbessern können. Dies wirkte sich in den Studien sehr positiv auf den Erkrankungsverlauf aus: Es traten bei den Personen, die Trinknahrung zu sich nahmen, weniger Komplikationen auf. Außerdem war die Dauer ihres Klinikaufenthalts kürzer als bei denen, die keine Trinknahrung zu sich nahmen.

Trinknahrung gibt es in vielen verschiedenen Geschmacksrichtungen und mit ganz unterschiedlicher Zusammensetzung. Sie ist in flüssiger Form zum Trinken und auch als cremiges Produkt zum Löffeln erhältlich. Außerdem gibt es Pulverprodukte, die mit Milch oder Wasser angerührt werden. Ihr Arzt oder Ernährungsberater kann Ihnen die für Sie geeigneten Produkte nennen. Was gut schmeckt, lesen Sie in den Anwendungstipps. Sie können mit Trinknahrung richtig kreativ werden. 

Quelle: Fresenius

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Bitte geben Sie hier Ihren Namen ein