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Menschen mit einem Kurzdarmsyndrom haben das Problem, dass sie sich mit dem normalen Essen nicht ausreichend mit Nährstoffen versorgen können. Besitzt der Darm angeboren oder durch Operationen nur einen Bruchteil der normalen Länge, kann er nicht die volle Verdauungsarbeit leisten. Die Folge sind oft starke Durchfälle, sodass der Körper langfristig kaum mit ausreichend Energie und Nährstoffen versorgt werden kann.

Lesen Sie hier weiter, wie der Kurzdarm die Ernährung beeinflusst und wie Sie mit Ernährung die Folgen eines Kurzdarmsyndroms in den Griff bekommen.

Wie stark die Verdauungsprobleme ausgeprägt sind, hängt davon ab, wie viel von Ihrem Darm fehlt, welcher Bereich des Darms entfernt wurde und wie lange die Operation zurückliegt. Vor allem in der Anfangszeit nach der Operation kann die Aufnahme von Nährstoffen, Flüssigkeit und Mineralien häufig nur mit speziellen medikamentösen und ernährungstherapeutischen Maßnahmen aufrechterhalten werden.

Eine an Ihre Situation angepasste Ernährungstherapie ist jetzt sehr wichtig. Eine ausreichende Nährstoff- und Flüssigkeitsversorgung ist nämlich für die Aufrechterhaltung aller Körperfunktionen unerlässlich. Besonders in der Anfangsphase nach der Darmoperation ist der verbleibende Darm noch nicht in der Lage, ausreichend Nährstoffe aufzunehmen. Deshalb ist es oft notwendig, dass die Nährstoffe durch eine parenterale Ernährung verabreicht werden. So schnell wie möglich sollte natürlich mit einer Nährstoffzufuhr über den Magen-Darm-Trakt begonnen werden. Dies kann in Form einer Sondenernährung oder auch unterstützend mit einer Trinknahrung erfolgen. Parallel wird ebenfalls das normale Essen schrittweise wieder eingeführt. Je nach Ausprägung des Kurzdarmsyndroms sollten Sie bei dem, was Sie essen und trinken, einige Punkte beachten.

Quelle: Fresenius

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