Muttermilch ist das Beste für Ihr Kind – Sie enthält wertvolle Schutzstoffe, stärkt das kindliche Immunsystem und bereitet es so optimal auf die äußeren Einflüsse des Lebens vor.

Das mütterliche Stillen ist dementsprechend auch die beste Vorbeugung gegen Allergien des Kindes

Dennoch sind Allergien bei Säuglingen ein immer häufiger auftretendes Phänomen von dem inzw.   1-3 % aller Babys betroffen sind. Der Grund hierfür liegt oft in einer familiären Vorbelastung: So erhöht sich die Wahrscheinlichkeit der Ausbildung einer Allergie beim Säugling bereits um 20-40% leidet nur ein Elternteil an einer solchen Hypersensibilität.

Was sind Allergien?

Als Allergie wird eine krankhafte Abwehrreaktion des Immunsystems auf bestimmte, normalerweise harmlose Umweltstoffe, sog. Allergene, bezeichnet. Zu den bekanntesten auftretenden Allergien zählen z.B. Polenallergien („Heuschnupfen“) oder Lebensmittelallergien (Nüsse, Schalentiere etc.). Von der Allergie zu unterscheiden ist die Intoleranz. Sie bildet den Oberbegriff für eine Reihe von Stoffwechselstörungen (z.B. Laktose- oder Gluten-Intoleranz).

Auch in wenig vorbelasteten Familien kann es beim Säugling zur Ausbildung von Allergien kommen, die dann oftmals mit Hautauschlägen (atopischen Dermatitis), Schwellungen im Lippenbereich, oder Verdauungsbeschwerden einher gehen. Ein auslösender Faktor für diese Beschwerden kann z.B. Milcheiweiß sein.

Abhilfe schaffen in solchen Fällen so genannte HA Nahrungen – Hypoallergene Nahrungen – für den Säugling, die das Allergierisiko verringern sollen.

Was sind HA Nahrungen?

Durch ein spezielles Herstellungsverfahren wird bei HA Nahrungen das in der Milch enthaltende Eiweiß aufgespalten. So entstehen Eiweißbausteine, die vom kindlichen Organismus als weniger „fremd“ empfunden werden, wodurch die Ausbildung einer Allergie verringert wird.  Neben der Verträglichkeit von Milcheiweiß scheint aber auch eine gesunde Darmflora Einfluss auf die Ausbildung von Allergien zu haben. Auch hierbei greifen HA Nahrungen unterstützend ein: Viele enthalten der Muttermilch ähnliche präbiotische Ballaststoffe, natürliche Milchsäurekulturen und Omega-3-Fettsäuren die für eine gesunde Darmflora nach dem Vorbild gestillter Babys sorgen.

Entscheidend für den Erfolg von HA Nahrung ist der konsequente Verzicht auf normales, nicht gespaltenes Eiweiß in den ersten 4-6 Lebensmonaten des Kindes. In diesem Fall kann HA Nahrung allergiegefährdete Säuglinge genauso gut vor Allergien schützen wie Muttermilch.

Selbstverständlich bildet aber auch eine allergenarme Ernährung keinen hundertprozentigen Schutz an Allergien zu erkranken, aber sie verringert das Risiko.

Zusätzlich zur Ernährung können auch in der Umgebung des Babys Anpassungen vorgenommen werden um das Risiko einer Hypersensibilisierung zu mindern:

  • Vermeiden Sie Rauchen, besonders in der Nähe Ihres Kindes
  • Die Haltung von Felltieren, Hunden oder Katzen, erhöhen das Risiko
  • Vermeiden Sie hohe Luftfeuchtigkeit und lüften Sie regelmäßig um die Bildung von Schimmelpilzen vorzubeugen
  • Impfen Sie ihr Kind nach den Empfehlungen der Impfkommission

Quelle: Wikipedia.de, Apo.net, hipp.de

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