Was versteht man unter Insuffizienz?
Es ist der medizinische Fachbegriff für die eingeschränkte Funktionsfähigkeit bzw. unzureichende Leistung der Körperfunktion, eines Organs oder Organsystems.

Wann spricht man von einer Herzinsuffizienz/Herzschwäche?
Das Organ Herz hat eine verminderte Pumpfunktion und versorgt das Gewebe des Körpers nicht mehr ausreichend mit Blut.
Es kann das linke, rechte oder gesamte Herz betroffen sein.

Welche Symptome treten auf?
Die körperliche Leistungsfähigkeit ist reduziert. Man ist müde, abgeschlagen und hat keinen Appetit. Je nachdem welcher Herzbereich betroffen ist, treten auch Husten, Atemnot und Wassereinlagerungen im Gewebe (sogenannte Ödeme) auf. Es zählen auch Herzrhythmusstörungen und vermehrter Harndrang zu den Symptomen.

Welche Ursachen hat eine Herzinsuffizienz?
Zu den häufigen Ursachen zählt die Verkalkung der Herzkranzgefäße u. a. durch das Rauchen. Die Gefäße sind verengt und der Herzmuskel wird nicht mehr ausreichend mit Blut versorgt.
Weitere Ursachen sind Bluthochdruck, Herzrhythmusstörungen, Herzmuskelentzündungen, Herzklappenfehler, angeborener Herzfehler, Alkoholmissbrauch und eine Überfunktion der Schilddrüse.

Wie ist eine Herzschwäche erkennbar und behandelbar?
Die Diagnose kann nur ein Arzt stellen, indem er eine ausführliche Anamnese (Krankengeschichte) des Patienten erstellt und körperliche Untersuchungen veranlasst wie z.B. das Herz abhört, Blutdruck misst oder am Herzen einen Ultraschall macht.
Aufgrund der Ergebnisse wird dann eine entsprechende Behandlung und Therapie festgelegt. Dazu zählen eine Minderung der Ursachen wie Rauchen oder Alkoholkonsum. Des Weiteren wird mit Medikamenten behandelt und ein Drei-Kammer-Schrittmacher am Herz eingepflanzt.

 

Was ist eine Niereninsuffizienz/Nierenversagen?
Die Funktionsfähigkeit der Niere, das Blut zu reinigen, lässt nach. Die Abbauprodukte und Abfallstoffe, die die Nieren normalerweise über den Urin ausscheiden lassen, gehen ins Blut über und schaden so dem Körper.

Welche Symptome treten bei Nierenversagen auf?
Wenn die Nierenfunktion nur leicht beeinträchtigt ist, dann spürt der Betroffene kaum Symptome. Ist die Insuffizienz fortgeschritten können Durst, häufiger Harndrang, Müdigkeit, Abgeschlagenheit oder Appetitlosigkeit auftreten.
Ein akutes Nierenversagen verursacht plötzlich auftretende Symptome wie Wasseransammlungen in der Lunge (Lungenödem), Blutwerte Kreatinin, Harnstoffe und Kalium-Werte sind erhöht und man muss weniger auf Toilette zum Wasserlassen.

Wodurch entsteht Niereninsuffizienz?
Die häufigste Ursache ist die Erkrankung Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit). Es können aber auch die Nierenkörperchen entzündet sein, zu hoher Blutdruck oder eine Nierenkrankheit (z.B. angeborene Fehlbildung) vorliegen.

Welche Therapiemöglichkeiten gibt es?
Je nach Ursache variiert die Behandlung. Bei Bluthochdruck wird ein blutdrucksenkendes Medikament eingesetzt. Bei der Zuckerkrankheit muss der Blutzucker mit Medikamenten oder Insulin eingestellt werden.
Bei einer akuten Niereninsuffizienz ist eine Blutwäsche (Dialyse) oder sogar eine Nierentransplantation notwendig.

Was geschieht bei einem akuten Nierenversagen?
Die Nierenfunktion fällt plötzlich, innerhalb von Stunden oder Tagen, aus. Dieser Nierenausfall hat zur Folge, dass Giftstoffe und giftige Stoffwechselprodukte in den Körper gelangen und sich Flüssigkeit ansammelt (Ödeme). Dieser Zustand ist lebensbedrohlich und sollte schnell behandelt werden

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